Danke!

Hallo liebe Leute,

Mit diesem Tag endet unser gemeinsames Projekt “Nachhaltige Naturkosmetik“. Heute morgen war unsere Endpräsentation und wir haben mit einer Endnote von 11 bzw 12 Punkten abgeschnitten. Diese Noten sind Teil underes Abiturs.

Der Blog hat den Prüfern übrigens super gut gefallen, sodass er mit 14 Notenpunkten, also einer 1 bewertet wurde.

Es tut uns leid , dass das hier zu Ende geht. Vielleicht werden wir ab und zu noch Reviews o.Ä. posten, jedoch nicht mehr aktiv. Die jetzigen Follower können also gerne weiterhin followen, es kostet ja nichts 😉

Wir möchten uns bei euch bedanken, für alle Aufrufe, Reblogs, Likes, Kommentare und Follower und hoffen ihr hattet Spaß an diesem doch etwas anderen Blog! Wir sind wirklich trotz kurzer Zeit bei euch gut angekommen, was uns überrascht und auch gefreut hat! Es war erstaunlich zu sehen wie viele Menschen doch Gefallen an unserer Projektidee hatten, wenn man bedenkt, dass unser erster Follower männlich war 🙂 

Dass ihr uns ein Stück weit auf dieser Reise begleitet habt war für uns eine schöne Erfahrung, wir hoffen für euch ebenfalls!

Wir wünschen euch alles Liebe, Machts gut!

Eure Elena & Nina

PS. Ja der Sekt wurde sofort nach der Präsentation geköpft 😉

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Die letzten Tage vor der Endpräsentation

Huhu, Hello, Hola und Servus ihr Lieben,

Wie schon in einem unserer letzten Beiträge erwähnt, endet die kleine Reise unseres Projektes “Nachhaltige Kosmetik“ bald…genauer gesagt am Dienstag. Da sind wir nämlich die ersten unseres Seminarkurses, die ihre Endpräsentation vorstellen. Mit am Start sind drei Prüfer. Unsere Endpräsentation beinhaltet neue Ergebnisse und auch teilweise andere Themen als das was in unserer Dokumentation steht. Elena wird hauptsächlich auf das Thema Tierethik in Kosmetik genauer eingehen, Nina auf das problematische Thema “Sonnenschutz und seine Auswirkungen auf die Umwelt“ sowie die Ergebnisse des im Ende Februar gestarteten Naturkosmetik Tests. Wir werden beide natürlich auch unseren Blog vorstellen 🙂 

Des weiteren hatten wir am Freitag sozusagen eine kleine Abschlussfeier des Seminarkurses.

Auch wenn das hier alles langsam ein Ende nimmt, und wir am Dienstag unsere letzte Prüfung über unsere Arbeit haben werden, sind wir am 17.7. Sogar vor Publikum. Nein natürlich nicht als Music Act oder so 😛 wir stellen an der Feier unserer Schule unser Thema vor uns erzählen kurz erwas darüber. Unsere Schule, die ZGK Konstanz wurde nämlich als erste nachhaltige Schule in Baden-Württemberg ausgezeichnet, und das wird gefeiert. Dort werden wir vor Schülern, Lehrern und auch wichtigen politischen Vertretern der Stadt Konstanz sprechen. Der Umweltminister aus Baden-Württemberg wurde sogar eingeladen, ist aber leider schon verhindert. 

Momentan sind wir noch in dem Vorbereitungen für die Präsentation…der Sekt wird schon kühl gestellt 😉 wir freuen uns wenn alles am Dienstag gut abläuft und wir dann endlich die letzte Etappe des Projektes beendet haben 🙂

Nun ja das sind soweit die neuesten Infos 🙂

Gruß Nina und Elena

Ist die Selbstherstellung von Kosmetik eine Alternative um nachhaltiger zu sein?

Dank unseren vorherigen Artikeln wissen wir nun, dass Kosmetik in unseren Drogeriemärkten nicht so nachhaltig sein können, wie wir vielleicht vermutet haben. Nun stellt sich manch einer von uns die Frage, ob man denn daran was ändern könnte. Eine Möglichkeit ist die Selbstherstellung von Kosmetik. Aber kommt das dann auch genau so raus wie die normale Kosmetik?


Fakten über die Selbstherstellung 

Im Schnitt wird der Konsument täglich nur wegen seiner Pflegeprodukte ungefähr mit 100 unterschiedlichen Substanzen konfrontiert. Anita Bechloch gibt in ihrem Buch über Kosmetik folgenden Tipp: Sobald man nicht weiß, aus was für einem Gewächs die Substanz kommt, man die Bezeichnung nicht sofort aussprechen kann oder diese über vier Silben hat, so wolle man diesen Stoff eher nicht im Organismus haben.  Ein Vorteil an selbstgemachter Kosmetik ist, dass der Selbsthersteller exakt die Kenntnis hat, was sich darin befindet. Diese muss dann keine aufrechterhaltenden Substanzen, künstliche Duftstoffe, genetisch veränderte Ressourcen und industrielle Abfallstoffe enthalten und ist reiner als industriell gefertigte Produkte aus Geschäften. Die Haut verwandelt sich mit der Zeit und unseren Lebensstandards. Ein weiterer Vorteil bei der Selbstherstellung ist, dass man sich mit den Forderungen der Haut anpassungsfähig beschäftigen kann. Vor allem für überempfindliche Konsumenten ist dies besonders gut, da sie unverträgliche Zutaten gegen andere tauschen können oder sogar auch komplett entfernen können. Den Duftstoff kann man selbst optimieren und Umhüllungsabfall, Plastikflaschen, Transportwege und tierische Experimente können nun ausgeschlossen werden! Auch vegane Kosmetik kann man leicht herstellen und selbst umsetzen. Diese erkennt man an dem grünen Blatt-Logo.  In der Küche hergestellte Shampoos sind anpassungsbedürftig. Das heißt, sie sind in ihrer Struktur grundverschieden zu der Ware der Industrie. Sie sind deshalb wässriger, da  Emulgatoren gezielt ausgelassen werden. Des Weiteren ist es fast nicht möglich, den Betrag des Schaumes eine Duschgels anzufertigen.  Die Selbstherstellung in der eigenen Wohnung ist eine Alternative zu den Produkten von Firmen. Doch ist diese denn besser, verträglicher und verkraftet sie die Anspruchshaltung des biologischen? Genau kann man das nicht sagen, da diese Variante auch Gefahren verbirgt. Wenn die benutzten Ressourcen weder nachhaltig noch antiallergisch sind. Auch wenn man auf die Siegel achtet, sind Allergien bei jedem Menschen anders und jeder Körper kann verschieden auf Stoffe reagieren. Das wichtigste bei der Selbstherstellung ist dabei aber auch die Hygiene. Denn wenn das Produkt nicht keimfrei entstanden ist, wird dieses inach einer Weile voller Bakterien sein. Auf Grund dessen ist es nicht möglich Haltbarkeitsstoffe absolut auszuschließen.

Mein Fazit über Kosmetik 

Naturkosmetik ist eine nicht ganz natürliche Alternative, die auch chemische Stoffe enthalten kann, da nicht alle Faktoren hergestellt werden können. Wir sind somit von manchen Angele-genheiten mit synthetischen Stoffen abhängig.  Es wirkt so, als wäre es gleichgültig, welches Produkt wir nehmen.  Da versteht man die Firmen, die die Herstellung nicht preisgeben wollen. Die Selbstherstellung ist deswegen eine gute Alternative. Diese ist aufwendig, aber kann nachhaltig sein, wenn man auf die Siegel achtet und die Sauberkeit beim Herstellen beachtet. Ob die chemische oder die biologische Version riskanter ist, ist bestreitbar.  Man kann also nicht genau sagen, ob die Herstellung und die Inhaltsstoffe hundertprozentig nachhaltig sind, da wir über keine Informationen besitzen, wofür diese Inhaltsstoffe schon genau verwendet wurden. Was man sagen kann, ist, dass es viele Substanzen gibt, die nicht gut sind, weswegen viele nicht aufgelistet werden können. Falls ein Erzeugnis viel Parfüm enthält und viel Schaum bildet, eine endlose Haltbarkeit besitzt oder der Farbton zu vielfarbig ist, sollte man auf jeden Fall aufpassen.

Schaut doch mal in unseren vorherigen Artikel hinein, wo wir selbst Badepralinen hergestellt haben, vielleicht ist das für euch ein Ansporn? 😉 

Nächste Woche sind unsere Kolloquien. Natürlich werden wir danach berichten wie es gelaufen ist und was genau wir berichtet haben. So viel kann ich schon verraten: ich habe ein kleines Video vorbereitet mit Passanten, die so offen waren und meine gestellten Fragen beantwortet haben. Bis dahin wünsch ich euch noch schöne Tage!

Auf bald, eure Elena 🙂

Quellen:

-Anita Bechloch: The Glow, Gräfe und Unzer Verlag, 2015, S.10.

 – Anita Bechloch: The Glow, Gräfe und Unzer Verlag, 2015, S.12f.

 – Marie-E. Lange-Ernst: Schön sein durch natürliche Kosmetik, Mosaik Verlag, 1991, S.86.

 – Marie-E. Lange-Ernst: Schön sein durch natürliche Kosmetik, Mosaik Verlag, 1991, S.8.

-Marie-E. Lange-Ernst: Schön sein durch natürliche Kosmetik, Mosaik Verlag, 1991, S.9.

 – Heike Littger: „Natur in kleinen Dosen“, http://enorm-magazin.de/natur-kleinen-dosen, 06.09.2014.

–  Heike Littger: „Natur in kleinen Dosen“, http://enorm-magazin.de/natur-kleinen-dosen, 06.09.2014.

–  Elke Liermann und die Platinnetz Redaktion: „Kosmetik – welche Inhaltsstoffe sind wirklich drin?“, http://www.platinnetz.de/magazin/gesundheit/naturkosmetik/kosmetik-welche-inhaltsstoffe-sind-wirklich-drin, 30.03.2016.

ACHTUNG GREENWASHING, der grüne Schwindel!

 Tachchen Leute,

In letzter Zeit zeigen wir ja Ausschnitte aus unserer Seminararbeit, die leider nicht ganz so gut wie erhofft ankam, aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand 😉

Heute geht es in dem kurzen Beitrag um Greenwashing, was das ist und ob man das essen kann könnt ihr hier lesen 😉 :

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Naturkosmetik ist schon fast Trend. Viele Kosmetikfirmen scheinen plötzlich „Öko“ zu werden. Doch als Konsument von Natur-/Nachhaltiger-Kosmetik ist es wichtig zu wissen, welcher Firma man vertrauen kann. Das bekannte „Greenwashing“ nutzen viele Anbieter (nicht nur im Bereich Kosmetik) um die Kunden hinters Licht zu führen durch grüne Verpackungen oder Aufdrucke wie „Bio“. Anders als im Lebensmittelbereich sind Begriffe wie „Öko“, „Bio“ oder „Naturkosmetik“ in Deutschland nicht geschützt. In der gekauften Creme sind dann beispielsweise nur wenige Anteile von Natürlichen- oder Bio-Inhaltstof-fen. Firmen wie zum Beispiel Yves Rocher oder The Body Shop, die bekannt für ein grünes Image sind, fielen bei Öko-Test auf Grund ihrer Inhaltstoffe durch.  Das ist fraglich, der Konsument muss sich also mit der Inhaltstoff-Liste vertraut machen und Allergikern zum Beispiel kann Greenwashing in dieser Form schaden, da sie möglicherweise dem Anbieter glauben wenn von „Naturkosmetik“ oder „Bio“ gesprochen wird. Es gibt mittlerweile sogar einen Preis für Greenwashing, genannt „Die grüne Tomate“

 

Nun ja, ich denke dass viele Nutzer von Yves Roger jetzt vielleicht anders über die Marke denken, ich tus jedenfalls. Schade, dass man den Käufer so täuschen muss, da ist mir doch eine Marke, die wenigstens nicht verschweigt nicht-nachhaltig zu sein lieber, als eine angeblich „grüne“  Marke, die sich dann als Lügner erweist.

 

Was meint ihr?

Liebe Grüße

Nina

Bewertung unserer Arbeiten

Hey Leute,

wir wollten euch nur kurz den aktuellen Zwischenstand präsentieren.

Am Freitag, den 24.6. haben wir unsere Seminardokumentation zurück bekommen. Wir sind mit acht und neun Notenpunkten bewertet wurden. Nun ja ganz zufrieden sind wir nicht aber wir hoffen auf eine gute Präsentation nächste Woche.

Wir hoffen euch gefällt unser Blog, und ein Dankeschön an alle die unsere Beiträge immer fleißig lesen und uns damit unterstützen!

Was meint ihr, sollen wir nach dem Projekt noch Beiträge posten? Die nächsten Beiträge sind nämlich schon fast das Ende dieser Projektreise.

Bis dahin 🙂

Elena und Nina

 

Rund um Tierversuche in Kosmetika

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Noch immer werden für mehrere Ingredienzien in Kosmetik schreckliche Tierversuche absol-viert. Die Gedanken, dass zum Beispiel Kaninchen oder Mäuse elend erleben mussten und zum Sterben verurteilt wurden und das nur für Kosmetik, sind beängstigend. Sich zu erkunden über die Amtszeichen, Falschaussagen und Weiteres scheint nicht grade einfach zu sein.   Ob eine Salbe der Haut Leid antut oder Schampon Allergien hervorruft, wurde auch  über Jahrzehnte in Tierversuchen getestet, die in der EU stattfanden. Bekrittelt wird allerdings, dass jedes an Tieren überprüfte Produkt oder dessen Zutaten von diesem Tierversuchsausschluss nicht ausgeschlossen ist, dabei ist es unbedeutend, ob es gültige und anderweitige Konzepte gibt. Eine mögliche Folge davon wäre, dass Substanzen hinzugefügt werden, die nicht bedenkenfrei sind oder dass Neuentdeckungen überhaupt nicht eingesetzt werden.  Mehrere Konsumenten haben den Entschluss, dass keinerlei Lebewesen Schmerzen haben sollten für ihre Kosmetik. Tierexperimente sind heikle Angelegenheiten, bei denen Tiere für die Vorteile der Menschheit hinhalten müssen. Inwiefern dies zu verantworten ist, fragen sich nur wenige Menschen. Einige beachten nun mehr beim Kauf darauf und setzen gezielt auf natürliche Kosmetik frei von tierlichen Tests. Kristin Bothor ist der Meinung, dass die Natürlichkeit durch Pflegeprodukte gefördert werden soll und das möglichst mit gutem Gewissen. Meist werden diese Lebewesen, wie zum Beispiel Mäuse und Ratten, in mickrigen Gefäßen aufbewahrt, in denen ihnen die Stoffe zugeteilt werden. Das kann sowohl in das Sehorgan geträufelt werden, als auch auf kaputte haut angebracht werden. Betäubungsmittel sind hierbei nicht üblich oder im Standard-programm.

Wie ist denn überhaupt die momentane rechtliche Lage dafür?
Wie Tierversuche rechtlich dargestellt werden, wird von der EU angeordnet. Ab 2003 wurde bekannt, dass Tierexperimente für Pflegeartikel ausgeschlossen werden sollen und die bereits getesteten Zutaten von Kosmetik auch allmählich vom Absatzgebiet verschwinden sollten. Erst 2009 wurde dies möglich, jedoch mit Ausnahmefällen wie spezifische Experimente für pflegende Substanzen, die noch immer nicht verboten waren. Als geschichtlichen Stichtag den Tiertests entgegenzuwirken und diesen endgültig abzuschaffen, gilt letztendlich der 11 März 2013. Dieses Gesetzt untersagt Schönheitspflegeunternehmen Tests mit Lebewesen zu unternehmen, welche zu beantragen und auch solche in der EU zu verkaufen, falls für die Entstehung und Produktion Lebewesen missbraucht und zum Opfer gefallen sind. Trotzdem finden Fabrikanten noch immer Verstecke, in denen sie diesem Leitsatz trotzen, da dieses Marktverbot nur für neuartige Erzeugnisse gilt, was so viel bedeutet, dass sämtliche Erzeugnisse, die vor dem 11.März 2013 an Lebewesen untersucht wurden, noch immer frei von Kennzeichnung anzubieten sind. Dies ist der Großteil sämtlicher Waren.  Viele Fabrikanten machen sich noch immer auf den chinesischen Markt davon oder aber in verschiedene Nationen, in welchen Experimente mit Tieren noch vorgeschrieben sind. Trotz des beschlossenen Gesetzes 2013 werden Einzelne Ingredienzien trotzdem geprüft. Dies ist so, da manche der verwendeten Substanzen auch anderswo eingesetzt werden, wie zum Beispiel in Putz- und Waschmitteln. In diesen Mitteln sind Tests an tierischen Lebewesen von der Europäischen Chemikalienverordnung angeordnet. Demnach kann ein, schon an Tieren überprüfter Stoff, in Pflegeprodukten vorhanden sein.  Dabei soll seit 1989 die germanische Pflegeproduktbranche laut eigener Aussage aus eigenem Antrieb diese Experimente schon ausschließen. Die Branche befürchtet dadurch eine Gefährdung der Hervorbringungen von Neuerungen. Die Experimente außerhalb der EU bleiben noch immer intakt. Dabei ist die absolute Zahl nicht gefallen. 2011 wurden un-gefähr drei Millionen tierische Lebewesen mit Tests für Kosmetik überprüft.

4 Siegel, die gegen Tierversuche sind:
Eines der Siegel gegen Tierversuche ist das HCS-Siegel, ausgeschrieben Humane Cosmetics Standard (Siehe Abbildung 1). Das „springende Kaninchen“ steht dafür, dass es einen bestimmten und nicht abwandelbaren Kalendertag gibt, an dem die Firma Erzeugnisse ohne Tierexperimente absolviert oder in Anweisung gibt. Lieferanten dürfen ebenfalls nicht mit Tierexperimenten arbeiten oder andere die Anweisung dazu geben. Nicht untersagt sind allerdings Elemente von verstorbenen oder lebhaften Kreaturen.                                                                                                           

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Abbildung 1

Ein weiteres Siegel ist der Internationale Herstellerverband gegen Tierversuche in Kosmetik, kurz genannt IHTK (Siehe Abbildung 2).  Es ist eines der populärsten Logos.  Dieses „Kanin-chen mit der schützenden Hand“ repräsentiert ebenfalls das Verbot der Tierexperimente auch ohne Anweisungen. Hierbei darf allerdings auch kein Bündnis zu weiteren Firmen bestehen, die Experimente an Lebewesen unterstützen. Bei diesem Logo ist auch nicht erlaubt Ressourcen anzuwenden, die anschließend an den 1.1.1979 in Verkauf gekommen sind und folglich daraufhin überprüft wurden. Elemente von erlegten oder gefolterten Lebewesen sind hierbei allerdings nicht erlaubt, im Gegensatz zu dem HCS- Siegel.

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Abbildung 2

Ein zusätzliches Logo ist die Veganblume (Siehe Abbildung 3). Dieses stellt eine Sonnenblume in einem Kreis dar. Auch bei dieser Vergabe des Logos ist es nicht erlaubt, Experimente mit Tieren zu vollziehen oder in Anweisung zu geben. Dies gilt ebenfalls für die Ressourcenanbie-ter. Im Großen und Ganzen bedeutet dieses Siegel, dass absolut null tierische Sachen einge-setzt werden dürfen.

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Abbildung 3

Dieses Logo ist das sogenannte BDIH und steht für Kontrollierte Natur-Kosmetik (Siehe Abbil-dung 4). Hier ist es so, dass keinerlei Tierexperimente bei der Produktion, der Entstehung und bei der Begutachtung des Endergebnisses vorgenommen oder in Anweisung gegeben werden dürfen. Ressourcen, die allerdings vor dem 1.1.1998 bis dahin in keiner Weise im Handel waren, sind nur befugt, vorausgesetzt sie sind nicht an Lebewesen erprobt. Allerdings sind produzierte Substanzen von den Tieren wie Milch und Honig erlaubt. Im Gegensatz zu Ressourcen des Kadavers wie animalisches Fett und Weiteres, diese sind nicht im Produkt zugelassen.  Allerdings gibt es auch Kosmetik, die biologisch hergestellt wurde und bei der keine Tierversuche durchgeführt wurden, die aber trotzdem kein Logo haben. Diese Logos stellt allgemein ein Leitfaden dar, an denen sich Verbraucher orientieren können, da Firmen sich an bestimmte Kriterien binden müssen.

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Abbildung 4

Gibt es eine Alternative zu Tierversuchen?
Laut Forschern ist keine Alternative zu Tiertests vorhanden, die beweisen kann, dass bestimmte Substanzen Überempfindlichkeiten, Unfruchtbarkeit oder sogar Krankheiten hervorrufen können. Der Ausschluss, der erst 2009 bekannt gegeben wurde, wurde ordentlich hinterfragt, da die EU 2001 ebenfalls skeptisch war, weil es keinerlei Aussichten auf Alternativen gab. Das erstmalige Gesetz besagt, dass man nicht testen muss, inwiefern sich die Bedrohung der menschlichen Gesundheit durch neuartige Stoffe ändert, die nicht auf die vorherige Weise überprüft wurden. Eine Möglichkeit ist, besondere Zellkulturen verwenden, um Irritationen der Haut zu testen. Das größte Problem bei Alternativen ist jedoch, dass diese beurteilt werden anhand der naheliegenden Ergebnisse der Tierexperimente, egal ob diese stimmen oder nicht. Bemängelt wird seit langem, dass  gute und passende Alternativmöglichkeiten nicht angenommen werden, da sie nicht an die minderwertigen Tierversuche herankommen.

Wie denkt ihr über Tierversuche? Einige, die ich befragt habe, haben erschreckend, finde ich, die Schultern gezuckt. Ich hoffe das wird sich noch ändern.

Eure Elena

Quellen:
– Ingrid Newkirk und Harald Ullmann: „Kosmetik ohne Tierversuche“, http://www.peta2.de/kosmetik-ohne-tierversuche, 01.04.2016.
– Julia Merlot: „Medizin: Kritik an Verbot von Tierversuch-Kosmetika“, http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/kosmetik-ohne-tierversuche-in-der-eu-a-888498.html, 12.03.2013.
– Kristin Bothor: „Kosmetik ohne Tierversuche“, https://www.nu3.de/blog/kosmetik-ohne-tierversuche/, 28.02.2014.
– Ingrid Newkirk und Harald Ullmann: „Kosmetik ohne Tierversuche“, http://www.peta2.de/kosmetik-ohne-tierversuche, 01.04.2016
– Vier Pfoten: „Labels für tierversuchsfreie Kosmetik“, http://www.vier-pfoten.de/kampagnen/tierversuche/kosmetik-und-tierversuche/labels-fuer-tierversuchsfreie-kosmetik/, 01.04.2016.
– Sinja Schütte: „Nachhaltigkeit in der Naturkosmetik“, http://www.livingathome.de/wellness-gesundheit/2063-rtkl-nachhaltigkeit-der-kosmetik, 14.01.2016.
– Angela Kubli: „Kosmetik ja, aber ohne leidende Tiere, http://www.codecheck.info/news/Kosmetik-ja-aber-ohne-leidende-Tiere-61193, 12.05.16.

Was könnte denn in Kosmetik so drin sein?

Nun zuallererst gibt es da chemische und auch natürliche Inhaltsstoffe.

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Natürliche Inhaltsstoffe
Auch biologische Öle werden künstlich in Carbonsäure geteilt und mit Fettethanol zusammengebracht. Hautärzte sehen allerdings ein Problem bei dem natürlichen Stoff „ätherisches Öl“. Diese können Hautirritationen hervorrufen. Ein weiterer Aspekt ist, dass Shampoos und Duschlotionen fast nicht schäumen, da diese Wirkung in der Natur nicht vorkommt. Haarspray mit natürlichen Inhaltsstoffenkann auch nur eher grob aufgetragen werden. Haarfarbe ist hingegen einfach: leuchtende Farben kann man nicht herstellen! Außerdem gehen ergraute Haare nicht vollkommen weg.

Manukaöl
Manukaöl ist bekömmlicher als das australische Teebaumöl und funktioniert ausgeprägter auf dem Körper. Das gewährt die spezielle Zusammensetzung verschiedener Substanzen. Birgit Corall erklärt, dass der aussagekräftigste Stoff, der zu zwei Drittel Im Manuköl vorhanden ist, Sesquiterpene heißt und hilft dem Organismus gegen Reizungen überwiegend gegen die, die Überempfindlichkeiten auslösen, anzukämpfen. Allerdings aktiviert es das Erholen von Wunden und das Nachwachsen von Hautpartikeln. Triketone ist zu ein Viertel enthalten und hat einen bedeutenden Einfluss auf Entzündungen und Infektionskrankheiten. Triketone unterstützt auch wie Sesquiterpene und aktiviert das Nervensystem inklusive das Denkvermögen und damit auch das Konzentrationsvermögen. Manukaöl  ist außerdem gut für das Zusammenwirken der Hormone im Körper, was für ein gutes und stabiles Abwehrsystem sorgt.

Chemische Inhaltsstoffe

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Hormone
In der chemischen Pflegebranche werden zusätzlich zu anderen Substanzen Hormone, auch unter Botenstoffe bekannt, eingesetzt, die gravierende Folgen und Leiden auslösen können. Normalerweise ist die tolerierbare Dosis harmlos, jedoch addieren sich diese, wenn der Ver-braucher mehrere Waren nutzt. Obendrein stoßen hochreaktive Substanzen hinzu.

Emulgatoren
Synthetisch begutachtet sind unzählige Pflegeprodukte nichts anderes als Emulsionen. Dies sind untereinander gemischte, flüssige Stoffe, die auf natürliche Weise nicht zu verbinden sind. Fett und Wasser spalten sich normalerweise ab, weswegen ein Emulgator verwendet werden muss. Durch diesen entsteht aus einem Stoff mehrere Tropfen, die der andere Stoff umschließt und somit wird ein belastbares Gemisch geschaffen.  Emulgatoren lassen das Hautorgan dünner werden und somit entsteht eine freie Bahn für gefährliche Substanzen, die in die Haut eindringen und Irritationen hervorbringen können. Öfters werden diese aus potenziell krebserregenden und umweltschädlichen Erdölen erschaffen. Auch in Deos befinden sich sogenannte Aluminiums, welche sich als gefährlich für die Nerven, krebserregend und als Auslöser für Alzheimer herausgestellt haben.

Parabene und Duftstoffe
Parabene sind als Haltbarkeitssubstanz vorhanden, die in Verdacht stehen wie Botenstoffe zu funktionieren, weswegen diese besonders riskant für Frauen; die ein Baby erwarten, für Embryos, für Kinder und Heranwachsende, die noch in der Reifezeit sind. Parabene sammeln sich im Organismus und sind wahrscheinlich mit Erkrankungen wie Zuckerkrankheiten, verschiedene Krebsgatten, Unfruchtbarkeit und weiterem verbunden. Laut einer Studie des Bundes, die 2013 herausgebracht wurde, sind ein Drittel der Pflegeprodukte durch ihre Inhaltsstoffe hormonell aktiv. Fast alle dieser Pflegeprodukte weisen Duftstoffe auf, die als „Parfüm“ gekennzeichnet werden, die allerdings schon bei Tierexperimenten krebserregend und erbgutändert gewesen sind. Meist findet man in Naturkosmetik die Duftsubstanz Coumarin, welches ebenfalls so stark toxisch reagiert und die Leber schädigen kann.

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Aufhellmittel
Aufhellmittel sind in Zahn- und Gesichtscremes zu finden; Farbsubstanzen in Haarfärbemitteln oder Tönungen, jedoch auch in allen Erzeugnissen, die nicht durchscheinend sind, wie Waschlotionen und Duftprodukte. Diese Mittel sind in den meisten alltäglichen Pflegeprodukten vorhanden, allerdings tangieren sie zur Krebserregung.  Maria- E. Lange-Ernst behauptet dass Henna die Alternative zu Haarfärbemitteln, null Schadstoffe aufweist und dieses das Haar nur positiv beeinflusst. Auch dass es offensichtlich ein grelles Blond entstehen lassen kann, klingt in ihrem Sachbuch kaum nach Natur, da die Natur dies ohne Chemie nicht zulassen kann.

Weichmacher und Alkohol
Firmen sind nicht verpflichtet, Weichmacher zu kennzeichnen. Das Problem dabei ist, dass jeder Weichmacher angeklagt wird, hormonelle Auswirkungen zu haben, wie Parabene. Dieses kann man nur verhindern, indem man sich ausgezeichnete Naturkosmetik anschafft. Dabei ist bei vielen Naturkosmetikprodukten bedauerlicherweise Ethanol, auch bekannt unter Alkohol, ein wichtiges Element. Des Weiteren kann dies ebenfalls krebserregend sein.

Das und noch viel mehr kann in unseren Pflegeprodukte enthalten sein! Ziemlich beängstigend, finde ich… Wer sich das trotz alldem auf die Haut bzw. auf die Haare macht, muss sich dem bewusst sein, ob er dies eingehen möchte. Allerdings wird hier die Frage hervorgerufen, ob wir nicht schon längst abhängig sind von Chemie?
Was denkt ihr?

Eure Elena:)

Quellen:
– Heike Littger: „Natur in kleinen Dosen“, http://enorm-magazin.de/natur-kleinen-dosen, 06.09.2014.
– Birgit Corall: „Wichtige Informationen über unser Manukaöl“, https://www.living-nature.de/images/stories/downloads/information_manukaoel.pdf, 24.03.16.
– Heike Littger: „Natur in kleinen Dosen“, http://enorm-magazin.de/natur-kleinen-dosen, 06.09.2014.
– Jinaika Jakuszeit: Kosmetikwerkstatt, Topp Verlag, 2013, S.14f.
– Annika Rieger: „Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Kosmetik“, https://news.utopia.de/ratgeber/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik/, 23.09.2015.
– Maria-E. Lange-Ernst: Schön sein durch natürliche Kosmetik, Mosaik Verlag, 1991, S.92.
– Annika Rieger: „Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Kosmetik“, https://news.utopia.de/ratgeber/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik/, 23.09.2015.